Ein Baum für jede Bestellung

Gemeinsam gegen den Klimawandel - Jede Bestellung zählt

Das Projekt: Regionale Aufforstung der heimischen Wälder

Wie wichtig Wälder für unser Klima und den Kampf gegen den Klimawandel sind, muss heutzutage niemandem mehr erklärt werden. Wir möchten als Unternehmen hierzu unseren Beitrag leisten und sind eine Kooperation mit der Gemeinde Dörrebach in Rheinland-Pfalz, Landforsten Rheinland-Pfalz und dem Pfälzerwald-Verein eingegangen.

Für jede online Bestellung von Ihnen pflanzen wir einen Baum im Wald der Gemeinde Dörrebach. Uns war es wichtig, ein regionales Projekt zu finden, das wir unterstützen können. Umso mehr hat es uns gefreut, auf das Projekt einer kleinen Gemeinde in Rheinland-Pfalz zu stoßen.

Die Gemeinde Dörrebach, ca. 60 km von unserem Unternehmenssitz entfernt, hat es sich zur Aufgabe gemacht ihren Wald aufzuforsten. Aus einem reinen Fichtenwald soll durch Voranbau und Wiederaufforstung nach und nach ein klimastabiler Mischwald entstehen. Wichtig hierbei ist es, geeignete klimastabilisierende Baumarten zu wählen, wie zum Beispiel die Buche, um dem Wald beim Wiederaufbau zu helfen.

Unterstützt wird die Gemeinde Dörrebach neben ihrem Bürgermeister und Schirmherr des Projektes Harald Scholl von ihrem engagierten Förster Steffen Lang. Weitere Informationen zum Projekt der Gemeinde finden Sie hier

Das Problem

Der reine Fichtenwald ist aufgrund der Niederschlagsknappheit der letzten Jahre geschwächt und somit anfällig für beispielsweise Borkenkäfer oder Stürme. In den hier zu sehenden Lücken zwischen den Fichten werden nun Buchen gepflanzt, um eine größere Artenvielfalt zu erzeugen. Die Buche braucht weniger Licht und Wasser als die Fichte und kann somit zwischen den bestehenden Fichten wachsen.

Erkunden Sie das betroffene Waldstück selbst in unserem Video

Erleben Sie den Soonwald von oben!

Unser Ziel: Mit Artenvielfalt dem Klimawandel entgegenwirken

Mit der Unterstützung des Projektes der Gemeinde Dörrebach möchten wir unseren Beitrag zum Erhalt und der nachhaltigen Nutzung der regionalen Wälder leisten. Das Projekt hat es sich zum Ziel gemacht, die Artenvielfalt im Gemeindewald zu erhöhen. Durch Wiederaufforstung und Vorausverjüngung sollen aus reinen Nadelwäldern Mischwälder entstehen. Mischwälder wirken im Vergleich zu reinen Nadelwäldern klimastabilisierender.

Auf einer Fläche von 11 Hektar gilt es, mit dem Voranbau "Waldlücken" zu schließen, um den Erhalt und Aufbau des Gemeindewaldes zu gewährleisten. Die Pflanzung der Bäume in unserem Projekt wird auf einer Fläche von 1 Hektar durchgeführt.

  • Fläche Wiederaufforstung:
    1 Hektar

  • Gepflanzte Baumarten:
    Buche

  • Geplante Bäume:
    1.000 pro Jahr

  • Standort:
    Dörrebacher Forst

So läuft die Aufforstung ab

Das Vorgehen im Projekt
Eine Methode bestehende Fichten-Forste langsam in Laubwälder zu verwandeln ist der Voranbau mit Laubholz. Die bestehenden Fichten müssen soviel Licht auf den Boden lassen, dass die Baumart Buche, die gut Schatten erträgt, unter der Fichte wachsen kann. Nach und nach werden die Fichten geerntet, fallen teils durch Stürme um, oder der Borkenkäfer sorgt für das Absterben der Fichten. Im gleichen Zuge macht sich der Laubwald breit.

Der sogenannte Laubholz Voranbau ist eine gute Möglichkeit standortfremden ökologisch geringwertigen Nadelwald in Laub, bzw. Mischwald zu überführen, welcher positive Auswirkungen auf unser Ökosystem hat.

Wie wird gepflanzt?
Gepflanzt werden an geeigneten Plätzen jeweils 30 Pflanzen (30 bis 50 cm groß) kreisförmig, relativ eng beieinander. Diese Art von Klumpen Pflanzung ist vor allem bei Laubbäumen wichtig für die natürliche Astreinigung, andernfalls wachsen die Buchen in die Breite und nicht in die Höhe. Pro Hektar werden max. 40 Klumpen gepflanzt.

Warum werden nicht größere Buchen gepflanzt?
Die Verwendung von kleinen Buchen ist sinnvoll, da sie besser anwachsen wie große Pflanzen.

Unsere Wälder im Wandel

Ohne menschliches Einwirken ist der Soonwald von Natur aus ein reines Laubwaldgebiet, in dem die Baumart Buche auf 70 Prozent der Waldfläche vorherrschen würde. Menschen haben aber bereits seit dem Mittelalter die Wälder nach ihren Bedürfnissen gestaltet und in die Natur eingegriffen.

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts kam es in allen Wäldern Deutschlands zu einer immensen Übernutzung. Es wurde mehr Holz eingeschlagen als nachwachsen konnte. Erst nach den Napoleonischen Kriegen setzte sich langsam der Grundgedanke der Nachhaltigkeit durch. Es wurde vermehrt Wald angepflanzt und weniger Holz genutzt. Der Anbau von Fichtenwäldern begann, da der Wirtschaftsgedanke im Vordergrundstand und der Waldanbau das Ziel hatte nachhaltig Holz zu liefern.

Zwei Weltkriege und der daraus resultierende Holzbedarf für den Wiederaufbau, zusätzlich die Reparationshiebe der Franzosen nach dem 2ten Weltkrieg und fehlende Finanzmittel, um anspruchsvolle Baumarten anzupflanzen, haben zur großflächigen Fichtenaufforstung geführt.

Fichten wurden vor allem angepflanzt, da sich das Pflanzengut einfach vermehren lässt, das Holz sehr gerade wächst, sich demnach optimal als Bauholz verarbeiten lässt und sie anspruchslos sind, was die Nährstoffversorgung der Böden angeht. Allerdings benötigen Sie eine hohe Niederschlagsmenge, um sich wohl zu fühlen, was aufgrund des Klimawandels heutzutage zu Problemen führt.

Seit 1990 haben zunehmende Orkanstürme und große Probleme mit Borkenkäferbefall zum großflächigen Absterben der Fichten geführt. Der Klimawandel spitzt diese Entwicklung zunehmend zu, da es der Fichte an Wasser fehlt und sie aufgrund von Wassermangel geschwächt dem Borkenkäfer nicht standhalten kann. Diese Entwicklung hat zu einem Umdenken geführt und nach und nach nimmt der Anteil reiner Fichtenwälder ab.